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Montag, 27. Februar 2012

Die nördlichste Montgolfiade der Welt
Von martymcfly83, 15:59

Vor einigen Tagen ist in Schweden, knapp 100 km vom nördlichen Polarkreis entfernt, das bekannte Ballonfahr-Festival um Gällivare herum zu Ende gegangen.
Hierzu haben sich nahe der schwedischen Kleinstadt Besucher aus nahezu dem gesamten europäischen Kontinent eingefunden. Viele Ballonfahrer erfüllten sich mit ihrem kommen, gepaart mit einer Ballonfahrt über die arktische Landschaft, einen lang gehegten Traum. Angereist um das Ballonfahren so hoch im Norden zu erleben sind Luftsportler aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien und sogar aus dem weit im Osten entfernt liegenden Litaun. Wenn es um Ballonfahren geht ist eben für viele kein Weg zu weit oder gar zu mühsam.
gaellivare Viele Ballonfahrer träumen von einem Flug im hohen Norden. Neben einer Überquerung der Alpen, ist ein Flug über die Landschaft nahe des Polarkreises, für passionierte Ballonfahrprofis ein Erlebnis, das unbedingt im Laufe eines Ballonfahrerlebens gemacht werden muss.
Auch eisige Temperaturen, Frost und Temperaturen von unter -15 Grad Celsius konnte die Begeisterung der Ballonfahrer nicht ansatzweise trüben. Zu einmalig war dafür das Erlebte. Eine phantastische Aussicht, die einmalige Perspektive auf ein Meer aus Eis sowie der tolle Panormablick auf die schier unendliche Eislandschaft Lapplands, die von zahlreichen bunten Ballons, die am blauen und wolkenlosen Himmel umherschweben, eingerahmt waren, ließen alle Strapazen, ob Kälte oder mühseelige Anreise, etc. in Vergessenheit geraten. Kaum vom Boden zum Ballonfahren abgehoben, überwog bei allen Korbreisenden die Begeisterung über den Moment.
Rund zwei Stunden befanden sich die meisten, pasionierten Ballonfahrer in der Luft, ehe die Ballonfahrt mit einer sanften Landung im Schnee ihr Ende nahm. In dieser Zeit wurden rund, einige würden sagen gerade einmal, 20 km um Gällivare herum zurückgelegt, was vor allen Dingen auf  folgenden Grund zurück zu führen ist: Um eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, empfehlen die Veranstalter den ballonfahrenden Teilnehmern, nicht weiter als 20 km über den Ort Gällivare hinaus zu fahren, um nicht im Niemandsland zu stranden und nicht aus eigenen Kräften heraus wieder den Weg zurück beschreiten zu können.
Als mahnendes Beispiel wird an dieser Stelle auch stets auf den Abenteurer Salomon August Andrées verwiesen, der bei dem Versuch als erster Mensch mit einem Ballon den nördlichen Polarkreis zu passieren scheiterte und sein Leben sowie das seiner Begeleiter lassen musste.
Letztmalich haben es eine Gruppe unbedachter deutscher Ballonfahrer gewagt, den Ortskern der schwedischen Kleinstadt gut 60 km hinter sich zu lassen mit der Folge, dass die Ballonfahrgruppe per Helicopter aus der Einöde des Nationalparkes gerettet werden musste.
Insgesamt war die Montgolfiade im hohen Norden von Schweden für alle Beteiligten ein voller Erfolg und die Planungen für das nächste große Ballonfestival, welches als das nördlichste des Planeten gilt, laufen bereits wieder auf Hochtouren.

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